Warum ist GRÜNE/B 90 im Wahlkampf um das Landratsamt?

Dazu nenne ich Euch vier gute Gründe:

1. Es braucht mehr GRÜNE Inhalte für Oder-Spree.

Die können wir am besten bekannt machen, wenn wir öffentlich drüber reden. Dafür eignet sich ein Wahlkampf sehr gut. Oft gibt es nämlich Berührungsängste. Leute machen sich Bilder von uns, die gar nicht der Realität entsprechen. Wir müssen mehr miteinander in Kontakt kommen, um Vorurteile auszuräumen und klar zu machen, worum es uns wirklich geht: Eine lebenswerte Zukunft für uns alle, für Menschen und Natur im Einklang. Das geht mit mehr Geschlechtergerechtigkeit, mehr Naturschutz, mehr Investitionen in Zukunftstechnologien und die Umsetzung der Energiewende.

2. Wir zeigen, dass Transformation möglich ist und dass es Zeit für etwas Neues ist.

Das machen wir am besten leibhaftig an den Stellen vor Ort. Dort wo wir leben mit unserem Beispiel: als fünfköpfige Familie ohne eigenen PKW den ÖPNV und das Rad nutzen und Autos teilen. Als Mitglieder in solidarischen Landwirtschaftsgruppen oder in der Bürgerenergiegenossenschaft Oder-Spree. Als Engagierte den Unterstützerkreis für Geflüchtete Integration mit Leben füllen. Wir verkörpern den Wandel.

3. Wir können den Wahlkampf nutzen, um für die Demokratie, für den demokratischen Austausch zu werben.

Wir müssen nicht immer die gleiche Meinung haben, nicht alle denselben Standpunkt. Ein gutes Beispiel sind unsere kontroversen Meinungen zur Tesla-Ansiedlung. Im Gegenteil: Vielfalt ist wichtig! So können wir die beste Lösung für die größtmögliche Anzahl von Menschen im Landkreis finden und nicht das Recht des Stärkeren darf hier entscheiden! Dieses Prinzip entspricht den Grundsätzen unserer Partei und wir zeigen: Wir hören wirklich zu. Es ist so wichtig, in diesem Zeitalter des Misstrauens und der Politikverdrossenheit wieder Vertrauen aufzubauen.

4. Wir müssen das Quorum zur Gültigkeit der Wahl erreichen!

Viele Menschen im Landkreis Oder-Spree haben anscheinend die Erfahrung gemacht, dass ihre Stimme nicht zählt. Sie sind nicht mehr zur letzten Landratswahl gegangen. Das Quorum wurde daher nicht erreicht. Am Ende musste der Kreistag entscheiden, wer Landrat bei uns wird. Wenn sich mehr demokratische Parteien zur Wahl stellen, decken wir auch ein breiteres politisches Meinungsspektrum der Bevölkerung im Kreis ab. Das überzeugt die Menschen davon, dass sie wirklich eine Wahl haben und es sich lohnt, ihre Stimme abzugeben.