Einblick aus dem Jugendhilfeausschuss vom 6.5.2021 – Fortsetzungssitzung für 20.5. verabredet

Bestätigung des aufgestellten Nahverkehrsplanes für 2021-25 ist mehrheitlich erfolgt und auch noch einmal mit Anregungen des Kreisschulbeirats zur Anregung für das Mobilitätskonzept diskutiert worden

  • Festschreibung eines Evaluierungsprozesses, besonders zum Schülerverkehr
  • Sitzplatzgarantie auf dem Schulweg, besonders für jüngere Kinder im Bus
  • Busbegleitung zur Entlastung der Fahrer*innen

An dieser Stelle ist auch noch einmal auf die leider unzureichende zielgruppengerechte Beteiligungsmöglichkeit für Kinder und Jugendliche hingewiesen worden. Ich hoffe, das ändert sich mit der Erstellung des Mobilitätskonzepts!

Unser Antrag zur Gründung eines Mobilitätsbeirats wurde mit großer Mehrheit angenommen. Ich habe nochmal darum geworben, dass der Vorschlag zur Ausgestaltung von der Verwaltung selbst kommen soll und die Erfahrungen im Prozess der Workshops zur Beteiligung beim Mobilitätskonzept mit einfließen können. Am Ende soll dann der Beirat für eine Verstetigung von Beteiligungsmöglichkeiten und weiteren Evaluation und Qualifizierung der Mobilitätsangebote im Landkreis sorgen – es sollen keine Doppelstrukturen in der Phase des Mobilitätskonzepts entstehen. Das war einigen Kreistagsmitgliedern bisher nicht so klar geworden. Ich hoffe, meine Argumentation hat dazu geführt, dass wir zur Kreistagssitzung eine Mehrheit bekommen!

Wir haben den Start eines Prozesses zur Erstellung eines Berichts zu Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen im Landkreis als Ergänzung zum Jugendförderplan beschlossen. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Gemeinsam mit LINKEN und SPD hat sich aus der Betrachtung des Themas Fachkräftegewinnung in der Kinder- und Jugendhilfe ein Beschluss zur Durchführung eines Fachtags zum Thema entwickelt. Er soll voraussichtlich am 29. Oktober stattfinden. Ich hoffe auf eine Präsenzveranstaltung! Seit drei Jahren ist das schon ein brennendes Thema, ich hoffe, wir können nun endlich Lösungen zur Vernetzung entwickeln, die die Situation bei uns vor Ort besser machen!

Die Arbeit der Erziehungs- und Familienberatungsstellen im Kreis wurde unter den derzeitigen Bedingungen angepasst, begleitete Umgänge werden nun von freien Trägern der Hilfen zur Erziehung übernommen. So bleibt mehr Zeit für akute Beratungsanfragen. Die Wartezeit betrug zuletzt über 4 Wochen, was in dieser Zeit unzumutbar ist. Es muss auch Raum für Prävention bleiben, um nicht später teurere Hilfen in Anspruch nehmen zu müssen! Hier ist z.B. der positive Effekt der Kinder-Trennungsgruppen zu nennen, wo es zuletzt Wartelisten gab. Die Arbeit der EFBn werden wir von nun an einmal jährlich auf die Tagesordnung setzen, um auch hier ein Monitoring und Anpassungsbedarf auf dem Schirm zu behalten.

Über die Präsentation zur Konzeption des Allgemeinen Sozialen Dienstes zum Verfahren der Hilfeplanung entspann sich eine hitzige Diskussion, sodass vereinbart wurde (nach GO-Antrag von Christian Schröder, CDU), auch aus Zeitgründen die Sitzung abzubrechen und den Sachverhalt während einer Fortsetzungssitzung konstruktiver zu klären. Auch wenn es niemand aussprach, sind die Verstimmungen seit dem sog. „Fall Hannes“ noch immer spürbar. Dazu hatte es letzte Woche bereits eine Aussprache mit dem Landrat und der Dezernentin Frau Zarling gegeben, die ich als guten Neustart bezeichnen würde. Davon war aber heute nichts zu spüren. Ich hoffe, es geht erfreulich weiter – auch die Trägervertreter sind daran natürlich sehr interessiert!

Mehr dann in zwei Wochen…

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